12.3.2026
Die am häufigsten eingesetzte Lösung gegen Verdunstung und Algen in Teichen ist zugleich die am wenigsten wirksame
Landwirtschaft
Verdunstung
Algen
Wasser

Schattennetze werden verkauft, um zwei Probleme in landwirtschaftlichen Stauseen zu lösen: Wasserverdunstung und Algenwachstum. Es gibt einen konkreten physikalischen Grund, warum sie keines von beiden lösen.
Wenn Sie einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Bewässerungsteichen besuchen, werden Sie möglicherweise ein darüber gespanntes Schattennetz entdecken. Es wird mit zwei Zielen gleichzeitig installiert: der Verringerung der Verdunstung und der Eindämmung des Algenwachstums. Es ist die marktführende Lösung. Lieferanten empfehlen es, Landwirte nutzen es und es findet sich in den technischen Datenblättern von Beratern.
Das Problem ist, dass es keines von beiden löst. Es mildert beide zwar geringfügig ab, beseitigt sie aber nicht. Und der Grund dafür ist in beiden Fällen rein physikalischer Natur.
Was verursacht Verdunstung? Dalton hat dies 1801 erklärt.
Seit John Dalton sein Modell in Manchester formalisierte, ist der physikalische Mechanismus klar und hat sich nicht verändert: Die Verdunstung ist proportional zur Differenz des Dampfdrucks zwischen der Wasseroberfläche und der darüber liegenden Luft, verstärkt durch die Windgeschwindigkeit.
Solange die Luft über dem Wasser trockener ist als die Wasseroberfläche, verdunstet Wasser. Das gilt ausnahmslos. Solange die Grenzfläche zwischen Wasser und Luft besteht, lässt sich dieser Vorgang nicht aufhalten.
Und das Algenwachstum hängt von einem weiteren, ebenso einfachen Faktor ab: Licht. Algen betreiben Photosynthese. Ohne Licht wachsen sie nicht. Solange auch nur ein wenig Licht die Oberfläche erreicht, wird der Kreislauf nicht unterbrochen.
Warum das Schattennetz sowohl bei der Verdunstung als auch bei der Algenbildung versagt
Ein Schattennetz wird in einer Höhe von 30 bis 80 cm über der Wasseroberfläche angebracht. Indem es die Sonneneinstrahlung reduziert, die das Wasser erwärmt, senkt es die Oberflächentemperatur. Die wirtschaftliche Logik erscheint einleuchtend: niedrigere Temperatur → geringerer Dampfdruck → geringere Verdunstung. Und weniger Wärme → verlangsamter Algenstoffwechsel.
Diese Argumentation lässt jedoch zwei physikalische Probleme außer Acht:
Problem 1: Verdunstung: Das Netz lässt Hunderttausende von Öffnungen zwischen dem Wasser und der Atmosphäre frei. Wind dringt ein, erneuert ständig die Luft über der Oberfläche, und das hygrometrische Defizit bleibt bestehen. Die Wasser-Luft-Grenzfläche wird nicht beseitigt – sie wird lediglich um einige Zentimeter verschoben. Daltons Gleichung gilt weiterhin ununterbrochen.
Problem 2: Algen: Das Netz ist erhöht und liegt nicht auf dem Wasser auf. Sonnenlicht dringt in schrägen Winkeln durch jede Öffnung ein, wird im dazwischenliegenden Luftraum gestreut und erreicht die Oberfläche mit einer für die Photosynthese ausreichenden Intensität, um das Algenwachstum aufrechtzuerhalten. Eine teilweise Abschwächung des Lichts reicht nicht aus, um die Photosynthese zu unterbrechen.
Das Schattennetz wird verkauft, um Verdunstung und Algenbildung entgegenzuwirken. Es liegt jedoch nicht auf dem Wasser auf, und dieser Unterschied von wenigen Zentimetern macht den entscheidenden Unterschied aus.
Covex®: Beide Probleme an der Wurzel packen
Die Sechsecke schwimmen nicht mit einem Luftspalt dazwischen. Sie liegen direkt auf der Wasseroberfläche auf, wobei Wasserballast in ihrer zentralen Kammer dafür sorgt, dass sie auch bei Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h halb untergetaucht und stabil bleiben.
Da 98 % der Oberfläche abgedeckt sind, werden die beiden Mechanismen, denen das Netz nichts entgegensetzen kann, gleichzeitig beseitigt: Die Wasser-Luft-Grenzfläche verschwindet in diesem abgedeckten Bereich, und das Sonnenlicht wird direkt an der Oberfläche abgehalten und nicht erst 50 cm darüber, wo eine Streuung unvermeidlich ist.
Covex® – Physikalischer Vorteil
Ein Schattennetz kann die Wassertemperatur regulieren. Es kann jedoch weder den Wasseraustausch mit der Außenluft verhindern noch das Licht an der Wasseroberfläche wirksam abschirmen, da es physisch vom Wasser getrennt ist. Bei Covex gibt es keinen solchen Zwischenraum.
Keine zusätzlichen chemischen Behandlungen. Keine regelmäßigen Algenbekämpfungsmittel. Keine Filterreinigung wegen Biofilm in derselben Häufigkeit. Dunkelheit und die Beseitigung der Grenzfläche sind die wirksamsten und nebenwirkungsfreiesten Mittel zur Kontrolle der Qualität von gespeichertem Wasser.
Die Physik hat sich seit 1801 nicht verändert. Die Lösung war einfach noch nicht auf dem neuesten Stand – bis jetzt.
Kontaktieren Sie uns, um mehr über die schwimmende AbdeckungCovex® zu erfahren.
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